FARMEN

BRASILIEN

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Unser vollmundiger Grand Cru Kaffee wird auf der brasilianischen Kaffeeplantage Sao Silvestre von unserem Farmer Ismael José de Andrade angebaut. "Auf dem Hochplateau des Cerrado–Carmo do Paranaiba wächst unser Kaffee in über 1.300 Meter Höhe. Er ist besonders weich und hierzulande eine Spezialität. Meine Farm wurde mehrfach für den guten Kaffee ausgezeichnet", erzählt uns Ismael. Mittelkräftig geröstet entfaltet unser Sao Silvestre in der Tasse einen schokoladigen Geschmack mit Karamell- und Nussnoten und ist äußerst säurearm. 

 

Besondere Projekte: Aufforstung, Schulbau, Gesundheitsstationen

Kaffeegattung: Arabica
Kaffeevarietäten: Catimor, Catua, Bourbon, Caturra
Kaffeeplantagen: Yellow Icatu, Red Catuai
Hektar: 200
Farmer: Ismael Andrade
Gegründet: 1985

 

 

 INDIEN

 

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Badra Estates wurde 1936 gegründet und befindet sich seitdem im Besitz der Familie Mammen. "Wir sind hier in Chickmagalur an den Bababudan Giri Hügeln. Diese Kaffees entstammen dem Geburtsort des Kaffees in Indien, an dem 1670 die ersten Kaffeepflanzen Indien erreichten" erzählt uns Farmer Jacob Mammen. Auf den Plantagen wird neben Kaffee auch Pfeffer, Kakao, Arecanuss, Cardamom und Teak angebaut. Da das Terroir maßgeblich Einfluss auf die Kaffees nimmt, schmeckt man das dann in der Tasse. Die Kaffees werden zum größten Teil gewaschen aufbereitet, es gibt aber auch pulped naturals, darunter unseren Canephora. Der gesamte Kaffee wird unter Schattenbäumen angebaut.

 

 

Besondere Projekte: nachhaltige Bodenbewirtschaftung

Kaffeegattung: Robusta
Kaffeevarietäten:
SLN 274 und Old Paradenia
Hektar: 600
Farmer: Jacob Mammen
Gegründet: 1936

 

 

GUATEMALA

 

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Farmer Don Miguel sagt: "Es ist eine Region, die vom Rohkaffee lebt. Das war schon immer so. Schon meine Eltern haben hier Kaffee angebaut“. Die Bauern des kleinen Bergdorfes Lampocoy im Nuevo Oriente/Guatemala produzieren seit über 100 Jahren einen exzellenten Kaffee. Von dort aus werden sie direkt nach Hamburg und schließlich Ettlingen geschickt, wo wir sie schonend rösten. Resultat ist ein außergewöhnlicher, direkt gehandelter Spezialitätenkaffee mit frisch-fruchtigem Aroma, mittlerer Fülle und würzigem Körper. Schon 2011 hat der deutsche Fernsehautor Dethlev Cordts diesen Kaffee entdeckt und erstmals nach Europa gebracht, wo er begeistert aufgenommen wurde. Am Ostrand der gewaltigen Vulkane Zentralamerikas und im Einflussgebiet des atlantischen Passats, reifen die Kaffeekirschen über einen Zeitraum von mehr als zehn Monaten in einem optimalen, kühl-feuchten Mikroklima, die Anbauhöhe liegt zwischen 1.000 und 1.500 m. Der Kaffee wird biologisch-organisch angebaut. Unser rassiger und voller Arabica duftet nach Kakao und warmer Erde. Typisches Kennzeichen sind sein großer Körper, die feine, späte Säure und intensive Noten von Schokolade, Karamell und Pekannuss.

In enger Zusammenarbeit mit den Kaffeebauern verbessern wir die Qualität dieses Gourmet-Kaffees von Jahr zu Jahr. Aus den Einnahmen und zusätzlichen Spenden helfen wir Schulen und Gesundheitsstationen. Außerdem finanzieren wir den Ausbau der Infrastruktur. So bieten wir den Menschen von Lampocoy eine langfristige Perspektive.

 

 

Besondere Projekte: Schulbau, Gesundheitsstationen

Kaffeegattung: Arabica
Kaffeevarietäten: Catimor, Catua, Caturra
Hektar: 7
Farmer: Don Miguel
Gegründet: 1950

 

 

PERU

 

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Die Kaffee-Welt ein bisschen besser machen, das möchte Familie Knauer. Michael hat durch seine peruanische Frau Peru als Kaffeeland entdeckt. Die Idee: Ein Kaffee Dorf im Anden-Dschungel mit Deutschland zu verbinden. "Wir wollten unsere Fähigkeiten einbringen, um Leuten zu helfen", erzählt Michael. "Kaffee war dabei im Anden-Dorf das Natürlichste, was nahe lag. Wir wollen es schaffen, unsere „Deutschen Tugenden“ auf harmonische und nachhaltige Art und Weise einzubringen: Für beste Qualität und bessere Lebensbedingungen. Unsere Meinung: Für guten Kaffee soll es auch gutes Geld geben. Wir vereinen hohe Qualität, Liefertreue, Qualitätskontrollen und die ursprünglichen Fähigkeiten der Bauern, den Kaffee zu kultivieren. Wenn wir all das Zusammenbringen schaffen wir einen ökologischen Kaffee Kreislauf. Im Zentrum steht die Naturverbundenheit der Inkas. Das ist unsere Philosophie. Wir haben das erst nebenbei betrieben, inzwischen ist das zeitlich sehr intensiv. Ziel ist es, einen nachhaltigen Fußabdruck zu hinterlassen."

 

Peru zählt zu den größten Anbaugebieten weltweit. An den nährstoffreichen Berghängen der Anden herschen ideale klimatische Bedingungen für den Anbau hochwertiger Arabica-Kaffees. OHANA hilft, nachhaltige, effektivere und demokratischere Farmen aufzubauen. Des Weiteren wird darauf geachtet, dass der Rohkaffee fair gehandelt wird, aus biologisch-organischem Anbau stammt, von Hand geerntet und schonend auf natürliche Weise aufbereitet wird. Die kleinbäuerlichen Strukturen mit fairen Marktpreisen sollen ausgebaut werden, um eine weitere Landflucht in die Slums der Großstädte zu verhindern. Wichtig ist, dass alle Lebensbereiche der Familien, wie Bildung, Entwicklung, Gesundheit und Wirtschaft gefördert werden.

 

Das Projekt "PachaMama" definiert gemeinsam mit OHANA "Direct Trade" nach strengen Kriterien: Wir schalten die Zwischenstufen beim Handel aus. Das Geld wird den Bauern direkt und leistungsgerecht ausbezahlt. Das bedeutet, wir erwarten hochwertigen Kaffee und nehmen nur höchste Qualität von gesunden, gepflegten, natürlich gedüngten Pflanzen. Dafür bezahlen wir deutlich mehr als den aktuellen Marktpreis direkt an die Bauern und ermöglichen ihnen so einen angemessenen Lebensstandard. "PachaMama"-Bio-Kaffee kommt auf dem kürzesten und transparentesten Handelsweg sozusagen "direkt von der Farm".

 

Besondere Projekte: Schulbau, Aufforstung

Kaffeegattung: Arabica
Kaffeevarietäten: Catua, Caturra

Anbauhöhe: 1320 - 1720 Meter. Schattenbau, um ei­nen ausgewogenen Reifezyklus zu ermöglichen
Aufbereitung: handgepflückt, nass aufbereitet, sonnengetrocknet
Hektar: 10
Farmer: Wolfgang Knauer
Gegründet: 2011

 

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